Zur Zeit stecke ich ein wenig fest.
Habe seit knapp über einem Jahr Auszeit, um wieder zu mir selber zu kommen.
Meine Arbeit bisher ist am Patienten gewesen, wobei die Unkosten (Unterhalt von Praxis, usw.) mich zum Prostituierten gemacht haben, d.h. ich habe Menschen behandelt, die ich normalerweise ablehnen würde.
Das kostet viel Energie, und ich habe mich dabei völlig verloren.
Letztes Jahr habe ich viel über Wilhelm Reich, Viktor Schauberger und anderen Naturwissenschaftlern gelesen und dann auch umgesetzt.
Habe Anfang Mai eine Naturharmoniestation gebaut und im Garten aufgestellt.

Seitdem hat sich die Atmosphäre ums Haus total verändert.
Wir haben regelmäßig Gewitter und viele Tiere und Insekten haben bei uns ihr Zuhause gefunden.
Nur die Chemiesuppe am Himmel bekommt sie nicht immer aufgelöst, dazu müßten mehr Menschen in meiner Gegend eine in den Garten stellen.
Aber bei uns fühlt es sich tatsächlich harmonischer an.
Die Beschäftigung mit der Lebensenergie in allem bewirkte eine große Steigerung meiner eigenen.
Jetzt in den kalten Monaten vermisse ich die Arbeit im Garten.
Aber gemütlich vor dem Holzofen lesen, Musik hören und Innenschau zu halten macht frei für die Wiederkehr des Frühlings. – Ach ist das befreiend.
Vorsätze an Sylvester habe ich auch keine, finde ich inzwischen blöd.
Änderungen und neue Vorsätze kommen jeden Tag, oder auch nicht. Erzwingen läßt sich hier nichts.
Mein Motto ist, lebe jeden Tag so, als ob Urlaub wäre (paßt bei mir ja gerade).
Ich habe auch aufgehört zu warten ,das irgendwas passiert.
Mal schauen wie es weitergeht.